Schützen: Waffensteuer ist kein Thema
KREIS CUXHAVEN. Die Schützen in Niedersachsen müssen sich vor keiner Waffensteuer fürchten, wie sie zurzeit im benachbarten Bremen von der SPD-geführten Landesregierung voran getrieben wird: "Wir werden die Schützen auf keinen Fall zur Kasse bitten", sicherte die CDU-Landtagsabgeordnete Astrid Vockert aus Schiffdorf sowohl auf der Schützenversammlung Wesermünde-Süd in Bokel als auch auf dem "Tag der Schützen" des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde in Ankelohe zu.
In den vergangenen Wochen wurde die Politikerin immer wieder von aufgebrachten Schützen angesprochen, die die Entwicklung in Bremen mit großer Sorge sehen: Dort wird pro Waffe und Jahr demnächst möglicherweise eine Sondersteuer von 300 Euro erhoben.
Ausnahmen sind lediglich für Menschen geplant, die eine Waffe aus dienstlichen oder gewerblichen Gründen nutzen (wie zum Beispiel Polizeibeamte und Förster).
Bei Gesprächen in den zuständigen niedersächsischen Ministerien wurde der CDU-Landtagsabgeordneten in den letzten Tagen ausdrücklich bestätigt, dass eine Waffensteuer zulasten der Schützen "überhaupt kein Thema" ist. Die Empörung des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde und anderer Schützen-Interessenvertretungen in der Region kann Astrid Vockert sehr gut nachvollziehen.
Schließlich dürfe die Existenz von Niedersachsens Schützenvereinen nicht gefährdet werden, so Astrid Vockert. Sie betont: "Die Schützenvereine leisten eine ausgezeichnete Jugendarbeit und erbringen bei ihrem Sport herausragende Leistungen. Außerdem sind ihre Beiträge für ein lebendiges Dorfleben und die Stärkung des ländlichen Raumes unverzichtbar."



























