Konzept Bürgerbahnhof Konkrete Pläne liegen vor
Vorschlag der Bahnhofsinitiative
Die Bahnhofsinitiative findet es wichtig, den prägenden Teil des Cuxhavener Bahnhofs zu erhalten. Das eigentliche Bahnhofsgebäude sollte in "öffentlicher Hand" bleiben. Da sowohl die DB als auch die Stadt Cuxhaven dazu nicht bereit sind, bleibt die Möglichkeit einer Genossenschaft aus Cuxhavener Bürgern. Um eine Nutzung des weiteren Areals zu gewährleisten, bietet sich die Möglichkeit an, dass für weitere Gebäude weitere Investoren gefunden werden. die Entwicklung der Verkehrsflächen wird von der Bahnhofsinitiative als unabdingbare Aufgabe der Stadt gesehen.
Sowohl für die Verkehrsflächen rund um den Bahnhof (ZOB, Stellplätze, Fahradabstellanlagen etc.) als auch für das eigentliche Bahnhofsgebäude gibt es nicht unerhebliche Zuschüsse (bis 75%) vom Land (LNVG).
Zur Gestaltung der Flächen:
Ein zentraler Platz sollte nördlich des Gebäudes, fernab vom Straßenverkehr entstehen, damit dort Aufenthaltsqualität entstehen kann. Dieser Platz sollte sich in der Verbindungsachse von Parkplätzen und ZOB befinden und zugleich das eigentliche Bahnhofsgebäude mit einem weiteren Gebäude (Fachmarkt, Bildungszentrum, Markthalle ...) miteinander verbinden.
An der westlichen Spitze des Geländes (Richtung Wasserturm sollte ebenfalls ein (möglichst eingeschossiges) Gebäude entstehen, um hier ein städtisches Flair entstehen zu lassen und eine "Asphaltwüste" zu verhindern. Am östlichen Teil können kleine Gewerbebetriebe, Bürogebäude oder Praxen entstehen. Auch die geäußerte Idee einer Zeltkirche wäre hier realisierbar.
Das Bahnhofsgebäude:
Ca. die Hälfte des derzeitigen Gebäude könnte erhalten werden. Damit bleibt der historische Charakter weitgehend gewahrt. Die durch den Abriss von Annexen und späteren Anbauten freiwerdenden Flächen könnten durch moderne Ladenflächen ersetzt werden. Hier könnten die bestehenden Nutzungen (Reisezentrum, Bahnhofsbuchhandlung und Café) durch weitere sinnvolle Ergänzungen wie Touristeninformation, Metronom-Servicecenter, Bäckerei, Restaurant, Toiletten etc. erweitert werden.
Der vordere Teil der bisherigen Bahnhofshalle könnte zu einem Festsaal umgebaut werden, der von Cuxhavenern Bürgern für Feste und Partys genutzt werden könnte, aber auch für Veranstaltungen jeder Art. Tagsüber könnte der Saal für Genossenschaftsmitglieder und deren Freunde als Wartesaal und Clubraum freigegeben werden.
Das ehemalige Restaurant im südlichen Teil könnte zukünftig z.B. für Praxen oder Büros genutzt werden, aber auch jede andere Nutzung ist hier denkbar. Ebenfalls könnte die Stadt hier Räume als Jugendräume anmieten.
Genossenschaft als Betreiber
Ein Teilerhalt des Bahnhofes wird von potentiellen überregional agierenden Investoren in der Regel abgelehnt, weil man keine Konzepte "aus der Schublade ziehen" kann. Hierzu gehört auch ein Stück Idealismus. Hier könnte eine moderne Genossenschaft einspringen. Die Idee. Ca. 500 Cuxhavener kaufen insgesamt 1000 Anteile à 1000 Euro. Zu dieser Million kommt eine Förderung durch das Land, eventuell auch Landkreis und die Stadt Cuxhaven. Falls nötig kann ein gewisser Teil durch Kredite finanziert werden. Sobald durch Mieteinnahmen Gewinne erzielt werden, werden diese zum Teil an die Mitglieder der Genossenschaft ausgeschüttet. Anzustreben ist eine Rendite von 3-% Prozent.
Da bereits im Juli entschieden werden soll, welcher Investor zum Zuge kommen soll, ist die Bahnhofsinitiative bestrebt, kurzfristig in Erfahrung zu bringen, wieviele Cuxhavener und Gäste sich vorstellen könnten, sich an so einer Genossenschaft zu beteiligen.
Dafür wurde folgende Seite eingerichtet:
www.cuxhaven-bahnhof.de/30_Interessensbekundung.php
Wer sich für das Konzept eines bereits realisierten Bürgerbahnhofes interessiert, findet Informationen unter www.leutkircher-buergerbahnhof.de
















Bild vergrößern











