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14. März 2010

"Hadeln rocks": Mähne schütteln und abfeiern

"Occulus", hier mit Sänger und Bassist Jan-Georg Rosenbaum, brachten die Zuschauer das erste Mal am Abend richtig zum Abfeiern.

OTTERNDORF. Sieben Bands, eine Bühne und ein stimmungsgeladenes Publikum in der Stadthalle Otterndorf. Das Musikfestival "Hadeln rocks" hielt das, was es versprach - einen schwungvollen Abend ganz im Zeichen der Rockmusik mit einem unverkennbaren musikalischen Höhepunkt.

Das war es worauf die musikhungrigen Fans an diesem Abend gewartet haben. Als gegen 21.30 Uhr die "Mad Monks" die Bühne betreten, ist die Stadthalle proppevoll. Eng an eng stehen vor allem die jungen Zuhörer vor der Bühne. Und als die ersten Töne erklangen, gab es im Zuschauerraum kein halten mehr. Es wurde getanzt, gesungen oder einfach nur mitgewippt. Die Bremer Band, die schon im Jahr 2008 beim "Hadeln rocks"-Festival aufgetreten ist, zog alle in ihren Bann. Mit Trompete, Posaune, Schlagzeug und Gitarre präsentierten sie auf der Bühne einen etwas anderen Sound. "Ein Rock-Pop-Swing-Ska-Country-Metal-Mix", wie sie selbst sagen.

Doch auch die anderen sechs Bands zeigten ihr Können in der Otterndorfer Stadthalle. Den Abend einläuten durften die Lokalmatadoren von "Sweet´n´Tears" und "Empty Mirror". Bei ihren Auftritten strahlte das Publikum noch eine gewisse Gelassenheit aus. Das wurde bei "Occulus" schon etwas anders. Mit harten Gitarrenklängen und einer Art Geschrei ins Mikrofon brachten sie das Publikum das erste Mal an diesem Abend zum "Pogen" (kollektives Gegeneinanderrempeln).

"Tachelez", ebenfalls eine Otterndorfer Band, gaben anschließend ihr selbiges zu der ausgelassenen Stimmung dazu. Ihr Stil mit der Mischung aus Sprechgesang und rockigen Klängen kam ebenfalls sehr gut an und der Platz direkt vor der Bühne füllte sich mehr und mehr. Auch weil die "Mad Monks" als nächstes dran waren. Den krönenden Abschluss der Veranstaltung bildeten die Bands "rha." und "Suffocating Sight".

"Ich bin sehr zufrieden mit dem diesjährigen Verlauf", sagte Organisator Erwin Simmering nach der Veranstaltung. Knapp 1000 Zuschauer strömten auch in diesem Jahr wieder in die Stadthalle. Und damit herrschte ausverkauftes Haus, denn "mehr geht auch nicht", erklärte Simmering.

Von Jan Unruh

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