Nachrichten, Lokalsport und Anzeigen aus dem Landkreis Cuxhaven
WERBUNG
24. Dezember 2010

Samtgemeinde Hadeln: Rückblick des Bürgermeisters

OTTERNDORF. Im Rahmen der Grußbrücke 2010 der Niederelbe-Zeitung hat die NEZ Harald Zahrte (Bürgermeister der Samtgemeinde Hadeln) um ein Grußwort gebeten. Nachfolgend sein Rückblick auf 2010:

<p/>

"Die Kinder kennen weder Vergangenheit noch Zukunft und - was uns Erwachsenen kaum passieren kann - sie genießen die Gegenwart" (Zitat Jean Bruyère)

<p/>

In der Samtgemeinde Hadeln sind im Jahr 2010 bis Anfang Dezember 57 Kinder geboren. 57 Kinder. "Die Kinder sind unsere Zukunft", heißt es immer wieder in vielen Beiträgen und in vielen Zitaten. In der Tat, so ist es. 57 neue Persönlichkeiten mit Zukunft haben wir bei uns gewonnen. Gerade in der Vorweihnachtszeit besteht mit der Weihnachtsgrußbrücke eine gute Möglichkeit, eine Bilanz über wichtige Ereignisse des zu Ende gehenden Jahres in unserer Samtgemeinde zu geben, aber auch auf wichtige Ereignisse, die in der Zukunft liegen, auf Planungen einzugehen, die für uns und unsere Kinder Zukunft bedeuten.

Gleichwohl wir alle wissen: bei allen Planungen und allen Strategien, die fr die Zukunft geschmiedet werden, passiert es oft, dass vieles anders kommt als ursprünglich vorgesehen.

2010 - das letzte Jahr der Samtgemeinde Hadeln, ein letzter Rückblick aus der Sicht der Samtgemeinde Hadeln. Am 1. Januar 2011 wird die Fusion mit der Samtgemeinde Sietland vollzogen sein und Hadeln und Sietland werden in der neuen Samtgemeinde Land Hadeln aufgegangen sein, die aus den acht Mitgliedsgemeinden - der Stadt Otterndorf, den Gemeinden Ihlienworth, Neuenkirchen, Nordleda, Odisheim, Osterbruch, Steinau und Wanna - besteht.

In der neuen Samtgemeinde Land Hadeln werden auf einer Fläche von fast 229 Quadratkilometern rund 15600 Menschen leben. Für sie sind deshalb eine Vielzahl von öffentlichen Einrichtungen und Angeboten der Daseinsvorsorge vorzuhalten.

Doch zunächst der Rückblick. Das Jahr 2010 wird als das Jahr in die Chroniken eingehen, in dem wir uns von der Samtgemeinde Hadeln verabschiedeten, aber auch intensiv und zuversichtlich auf die neue Samtgemeinde Land Hadeln vorbereitet haben. Viele Planungsvorhaben wurden fortgesetzt und neu angeschoben, aber auch viele Infrastrukturvorhaben wurden begonnen oder abgeschlossen. Viele Geschehnisse prägten das Jahr 2010, es war ein sehr ereignisreiches Jahr.

Ein Höhepunkt der kommunalpolitischen Aktivitäten der Samtgemeinderäte aus Hadeln und Sietland war sicherlich die gemeinsame Unterzeichnung der Fusionsverträge mit dem Land Niedersachsen im Beisein unseres Abgeordneten, des damaligen CDU-Landtagsfraktionschefs und heutigen Ministerpräsidenten David McAllister und der Staatssekretärin im Nds. Ministerium für Inneres und Sport, Frau Dr. Sandra von Klaeden sowie von Landrat Kai-Uwe Bielefeld. Nach der Unterzeichnung der Fusionsverträge konnten die Kommunalwahlen im November 2010 durchgeführt werden. Aus meiner Sicht hat die Bevölkerung der neuen Samtgemeinde Land Hadeln mit einer bei Kommunalwahlen vergleichsweise hohen Wahlbeteiligung von über 51 Prozent den beeindruckenden Beweis abgeliefert, dass sie erwartungsvoll hinter der Fusion der beiden Gebietskörperschaften steht. Für den neuen Rat und den Samtgemeindebürgermeister beinhaltet das Wahlergebnis einen großen Vertrauensvorschuss, zugleich aber auch die Verpflichtung, die neue Samtgemeinde gerade in der ersten Wahlperiode voranzubringen. Immerhin wird die neue Samtgemeinde Land Hadeln die größte Samtgemeinde im Landkreis Cuxhaven und nach den Städten Langen und Cuxhaven die drittgrößte Gebietskörperschaft sein Das Land Niedersachsen wird den Fusionsprozess mit über 11 Millionen Euro unterstützen. Damit können die für den Bereich der ehemaligen Samtgemeinde Sietland aufgelaufenen Altdefizite fast zu Dreiviertel abgebaut werden, sodass die Belastung der neuen Samtgemeinde vergleichsweise "nur noch" etwa 1,5 Millionen Euro beträgt. Auch das ist aber immer noch sehr viel Geld. Ziel muss es daher sein, in Kürze wieder stabile finanzielle Strukturen zu erreichen und damit für den neuen Samtgemeinderat als höchstes Organ der neuen Gebietskörperschaft vielfältige kommunale Gestaltungsmöglichkeiten zu erreichen. Für viele niedersächsische Gemeinden gelten die beiden Samtgemeinden Hadeln und Sietland als Vorbild, weil unser Fusionprozess mustergültig verlief. Die "alte" Samtgemeinde Hadeln hat im Jahr 2010 noch viele Bauvorhaben zum Abschluss bringen können: Im Zusammenhang mit der Fusion wurde in Otterndorf ein Bürgerbro in unmittelbarer Nachbarschaft des Verwaltungsgebäudes Marktstraße 21 eingerichtet. Mit Unterstützung der Zuschüsse aus dem Konjunkturpaket konnten die Turnhalle an der Grundschule in Neuenkirchen und die Stadthalle in Otterndorf grundlegend erneuert werden. An der Sole-Therme ist ein Blockheizkraftwerk mit einer Leistung von 50 KW zur energetischen Erneuerung installiert worden. Außerdem wurde im Saunabereich ein Duftgarten eingerichtet, der bei den Gästen hervorragenden Zuspruch fand und den Erholungswert dieser Anlage noch einmal steigerte. Derzeit wird die Erweiterung der Anlage um einen Ruheraum geplant.

Ein Planungsvorhaben, mit dem wir uns seit Jahren intensiv beschäftigen müssen, ist die von Hamburg beantragte Elbvertiefung gewesen, die wir auch 2011 nach wie vor insbesondere aus Gründen der Deichsicherheit nicht wollen und ablehnen. Gleichwohl ist im laufenden Planfeststellungsverfahren ein bedeutender Schritt zur Verbesserung der Deichsicherheit erreicht worden, indem mit vorgezogenen Teilbaumaßnahmen als eigenständige Maßnahmen vor dem Glameyer-Stack Buhnen zur Sicherung des Deckwerks gebaut werden und vor den Otterndorfer Wattflächen eine Unterwasserablagerungsfläche zur Stabilisierung des Watts errichtet wird. Zwar hatte zwischenzeitlich der NABU Niedersachsen Einspruch gegen das Vorhaben eingelegt, durch intensive Verhandlungen jedoch konnte die Rücknahme des Einspruchs erreicht werden, weil auch der NABU Einsicht zeigte, dass die Sicherheitsinteressen der Menschen, die hinter dem Deich leben, höchste Priorität haben. Wichtige weitere Planungsvorhaben waren die Neutrassierungsplanungen des Bundes für die B 73 zwischen Otterndorf und Cadenberge und zwischen Otterndorf und Cuxhaven.

In den Noch-Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Hadeln ist 2010 ebenfalls viel geschehen. In Otterndorf erfolgte der Endausbau des Baugebietes "Am Alten Deich VII". Hier entstand ein richtig schönes Wohnquartier, in dem es sich gut leben lassen dürfte. Zugleich wurde mit "Kiebitzhörn II" östlich der Schleusenstraße ein weiteres Baugebiet erschlossen. Die dort angebotenen Baugrundstücke wurden innerhalb weniger Monaten vermarktet. Otterndorf präsentiert sich unverändert als sehr attraktiver und nachgefragter Lebens- und Wohnstandort, sodass bereits jetzt die Erschließung eines weiteren Baugebietes geplant wird, obwohl dies erst für 2013 vorgesehen war. Mit der Sanierung der öffentlichen Toiletten "Hinter der Apotheke", der Sanierung der Brücke im Schleusenviertel, der Erneuerung der Stadthalle und den Erneuerungsmaßnahmen an den Sanitärgebäuden des Campingplatzes sind wichtige Werterhaltungsmaßnahmen für vorhandene Infrastruktureinrichtungen vorgenommen worden.

Im Jahr 2011 werden zwei Großbaustellen die Innenstadt von Otterndorf prägen: Für rund 18 Millionen Euro baut der Landkreis Cuxhaven das neue Schulzentrum in der Schulstraße, in dessen Räumlichkeiten das Gymnasium und die Realschule ein neues Domizil erhalten werden. Die jahrelangen Verhandlungen tragen jetzt Früchte. Insbesondere unsere Kreistagsvertreter Hermann Gerken, Hans-Volker Feldmann und Claus Johannßen haben sich hinter den Kulissen effizient und geräuschlos für den Neubau des Schulzentrums eingesetzt. Auch den Elternvertretern und den Schulleitern ist für ihren intensiven Einsatz zu danken.

Die zweite Großbaustelle ist der innerörtliche Rückbau der alten Bundesstraße 73 für rund 2,3 Millionen Euro. Diese Maßnahme wird das Gesicht der Innenstadt neu prägen und aufwerten. Auch wenn wir - wie es eben bei Baumaßnahmen der Fall ist - für die Zeit der Durchführung mit Behinderungen und Beeinträchtigungen rechnen müssen, wird uns das Ergebnis sicherlich für die entstandenen Einschränkungen entschädigen. Wir freuen uns auf die Fertigstellungen!

In Otterndorf wird 2011 der das Stadtbild prägende Gebäudekomplex "Am Großen Specken" mit dem darauf stehenden stark sanierungsbedürftigen Geschäftsgebäuden und dem Gasthaus "In de Grund" neu gestaltet werden müssen. Zudem ist die Spundwand zur Medem nicht mehr standsicher. Für das gesamte Gelände, das zum Sanierungsgebiet Mühlenviertel gehört, muss ein Nutzungskonzept mit einer entsprechenden baulichen Umsetzung erarbeitet werden. Bund und Land fördern die Sanierung dieses Gebäudekomplexes finanziell mit den zur Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von 66 Prozent.

Als Aktivposten der Stadt Otterndorf, die mit der Neuprädikatisierung als "Nordseebad" einen ganz wichtigen Erfolg für die Stadtentwicklung geleistet hat, ist der Tourismusbereich zu nennen. Allein das Umsatzvolumen im aufstrebenden Tourismussektor schlägt mit rund 25 Millionen Euro jährlich für Handel und Gewerbe in der Region zu Buche. Große Aufmerksamkeit erregte in diesem Zusammenhang die Einführung des Fremdenverkehrsbeitrages, eine Abgabe, die in vielen anderen touristischen Gemeinden seit Jahren erhoben wird und welche nun auch die Stadt Otterndorf aufgrund der durch die Wirtschaftskrise zu verzeichnenden Mindereinnahmen in diesem Jahr erstmals hat einführen müssen. Bei vielen Beitragspflichtigen stieß diese fiskalisch notwendige Maßnahme auf Unverständnis und Widerstand, sodass nunmehr in Schlichtungsgesprächen versucht wird, eine Akzeptanz für die Einführung des Fremdenverkehrsbeitrages dadurch zu erreichen, dass die Verteilungssystematik innerhalb der einzelnen Gruppen der Beitragspflichtigen ausgewogener gestaltet werden soll. Nicht zuletzt werden die Einnahmen dazu verwendet, durch gezielte und effiziente Marketingmaßnahmen den Bekanntheitsgrad der Stadt weiter zu steigern, so dass zusätzliche Übernachtungen und Tagesgäste und damit weitere Umsätze generiert werden können und insbesondere die Gewerbetreibenden mittelfristig von den eingenommenen Fremdenverkehrsbeiträgen wieder profitieren können.

Die Attraktivität der Stadt zeigt sich ebenfalls in den lebendigen Städtepartnerschaften. Im Juni 2010 erhielten die Otterndorfer Besuch aus ihrer Partnerstadt Sheringham. Gemeinsam mit ihren Otterndorfer Gastgebern besichtigten die mehr als zwanzig Sheringhamer das Klimahaus in Bremerhaven und die Burg Bederkesa. Ende Juni verstarb überraschend Sigrid Smith, die sich viele Jahre fr die Partnerschaft zwischen den beiden Städten stark gemacht und langjährige Freundschaften in der Medemstadt gepflegt hatte. Sie wird uns immer im Gedächtnis bleiben. Im September 2010 reiste eine Delegation des Rates nach Penzlin, um das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zu feiern, die Hermann Gerken und Hans-Volker Feldmann mit dem damaligen Penzliner Bürgermeister Gerhard Kresin noch vor der Wiedervereinigung ins Leben gerufen hatten. Als Gastgeschenk und Zeichen der dauerhaften Verbundenheit pflanzten die Otterndorfer gemeinsam mit Penzlins Brgermeister Sven Flechner eine junge Otterndorfer Eiche mit, die am Ufer des schönen Stadtsees in Penzlin einen Ehrenplatz erhielt.

Hervorzuheben sind in 2010 zwei Ehrungen für herausragende Verdienste: Hans-Volker Feldmann wurde in Anerkennung seiner unermüdlichen Verdienste um die Stadt Otterndorf der Ehrenring der Stadt verliehen und Hermann Gerken wurde für sein "40-jähriges Dienstjubiläum" als ehrenamtlicher Bürgermeister mit einem Festakt der Stadt in den Seelandhallen besonders gewürdigt.

Auch in kultureller Hinsicht war 2010 ein durchaus lebendiges Jahr. Neben dem zum wiederholten Mal ausverkauften Musikfestival "Stimmen Europas", das wieder unter der Schirmherrschaft Professor Hermann Rauhes und in diesem Jahr im Zeichen Italiens stand, erfreute sich auch das Sinfoniekonzert des Jungen Philharmonischen Orchesters Niedersachsen in der Otterndorfer Reithalle nun bereits zum dritten Mal stabiler Besucherzahlen.

Von Mai bis September bezog die Dortmunder Schriftstellerin Ivette Vivien Kunkel das Gartenhaus am Süderwall und belebte den Stadtschreiberposten mit Lesungen, Kolumnen und Poetry Slam neu.

Die Galerie in der Stadtscheune zeigte 2010 nicht allein die traditionell jeweils im Frühjahr und Herbst stattfindende Bilderwahl der Griffelkunst-Vereinigung mit den Begleitaustellungen der Künstler Günther Rost und Dietrich Helms, sondern von Juli bis September auch die Ausstellung "Reisebilder" des Künstlers Klaus Döring, dessen Werke über die "Odyssee" dauerhaft auch im Voß-Haus zu sehen sind. Im Dezember schließlich feierte die "Puppenstube" ihr 10-jähriges Bestehen als Otterndorfer Publikumsmagnet.

Vier sportliche Großveranstaltungen, die 2010 erfolgreich veranstaltet wurden, unterstrichen den Ruf Otterndorfs, im Landkreis Cuxhaven derartige Veranstaltungen herausragend auf ehrenamtlicher Basis organisieren zu können. Es waren dies die traditionelle Ruderregatta der Ruderabteilung des TSV Otterndorf, der Volkstriathlon, der Küstenmarathon und nicht zuletzt das Adventsfackelschwimmen in der Medem Ende November.

Beim Küstenmarathon wurden Weltklassezeiten auf den Halbmarathonstrecken und auf der 10-km-Strecke erzielt. Herzlichen Dank allen ehrenamtlichen Organisatoren, Helfern und Sponsoren. Teilnehmer und Zuschauer waren begeistert.

Auch in den anderen Mitgliedsgemeinden ließ das vergangene Jahr seine Einwohner viele schöne Ereignisse erleben. In der Gemeinde Neuenkirchen sorgte die Gemeinschaft der örtlichen Vereine für frohe und abwechslungsreiche Veranstaltungen. Das bei Jung und Alt sehr beliebte Kinderfest zählte erneut zu den Höhepunkten, denn das Wohl der Jüngsten liegt hier allen besonders am Herzen. Der traditionelle große Ausflug für alle Kinder als Lohn aus den vielen Arbeitsstunden ist ein Dankeschön an die zahlreichen Aktiven.

Der Zusammenhalt der Neuenkirchener und ihr Einsatz für die Kinder zeigte sich auch an der Frage der Notwendigkeit der Schülerlotsin, die seit Jahren an der Grundschule Neuenkirchen bei jeder Witterung verantwortungsvoll und pflichtbewusst Ihren Dienst verrichtet. In vorbildlicher Weise setzten sich die Neuenkirchener für den Fortbestand der Aufgabe der Schülerlotsen ein, sodass letztlich gemeinsam mit dem Förderverein der Grundschule eine Möglichkeit gefunden werden konnte, das Arbeitsverhältnis von Frau Renate Stelling als Schülerlotsin fortzusetzen.

Bei einem neuen kommunalen Vorhaben stehen die Kinder ebenfalls im Vordergrund, denn die Gemeinde wünscht sich einen Anbau für eine Krippe im Kindergarten. Das Land Niedersachsen und der Landkreis Cuxhaven fördern dieses Vorhaben, so dass der Wunsch 2011 in Erfüllung gehen könnte. Seit 1989 besteht die Partnerschaft mit dem französischem St. Broladre in der Bretagne. Hieraus ist längst eine gelebte Freundschaft geworden, in deren Rahmen der Neuenkirchener Bürgermeister Ingo Tietje zum Ehrenbürger der benachbarten Partnerstadt ernannt wurde. Damit wurden die langjährigen Verdienste von vielen Mitstreitern stellvertretend in einer Person gewürdigt. Es war ein stolzer Tag für die Neuenkirchener und ihren Bürgermeister.

Auch für die Mitgliedsgemeinde Nordleda war 2010 ein bewegtes Jahr. Abschied nehmen musste die Gemeinde von ihrem langjährigen ehemaligen Gemeindedirektor Wilhelm Reimer, der kurz vor Jahreswechsel verstarb. In einem Nachruf würdigten Bürgermeister Eugen Böhm und die Samtgemeinde die vielfältigen Verdienste, die sich Wilhelm Reimer für sein Wirken für die Samtgemeinde und Gemeinde erworben hat.

Der traditionelle Feuerwehrball im Januar fiel aufgrund des plötzlichen Todes eines jungen Feuerwehrmannes aus. Die Trauer machte es seinen Kameraden unmöglich, ein Fest zu veranstalten. Im September erhielt die Feuerwehr Nordleda nach rund 28 Dienstjahren von der Samtgemeinde Hadeln ein neues Feuerwehrfahrzeug vom Typ "Tragkraftspritzenfahrzeug - Wasser", welches das bisherige ersetzt. Bei der feierlichen Fahrzeugbergabe im Dörphuus wurde das uneigennützige und ehrenamtliche Wirken der Feuerwehrkameraden gebührend gewürdigt.

Prominenten Besuch gab es im Februar beim traditionellen Grünkohlessen in der Gemeinde. Der ehemalige Landtagsabgeordnete und jetzige Ministerpräsident David McAllister und der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann nahmen an der Veranstaltung teil. Die TV-Übertragung der Fußball-WM in Südafrika auf eine Großleinwand im Dörphuus wurde gerne von vielen Einwohnern wahrgenommen. Der TSV Nordleda veranstaltete wieder eine Sonnenwendfeier, die traditionell einen starken Publikumsbesuch fand. Der wunderschöne Christkindlmarkt Nordleda fand wie in jedem Jahr am 1. Advent statt und stimmte auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.

Im zurückliegenden Jahr 2010 ist auch in unserer kleinsten Mitgliedsgemeinde Osterbuch viel geschehen und investiert worden. Mit den Mitteln des Konjunkturpaketes II wurde die energetische Sanierung des Kinderspielkreises begonnen, die in 2011 beendet sein wird. Darüber hat die Sanierung des Bürgersteiges im Süderende gezeigt, dass es in Osterbruch noch eine solidarische Dorfgemeinschaft gibt. Mit viel Eigenarbeit der Bürgerinnen und Bürger wurde der Bürgersteig saniert, sodass die Gemeinde, aber auch die Anlieger viel Geld sparen konnten. Bürgermeister Peter von Spreckelsen jedenfalls zeigte sich überrascht: "Dass so viele Dorfbewohner mitgeholfen haben, das war gelebte Solidarität. Die Gemeinde wird diesen Weg weitergehen, wir haben in 2011 noch viel vor und wir haben den großen Vorteil, dass unser Dorf nicht nur einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen kann: Wir haben durch unsere Gewerbesteuereinnahmen sogar Spielräume, gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen unser Dorf gemeinsam zu gestalten." Für das kommende Jahr will der Gemeinderat eine Leitbilddiskussion "Osterbruch 2030" initiieren, um gemeinsam die Ziele für die Zukunft des kleinsten, aber quirligen Dorfes in der großen Samtgemeinde Land Hadeln zu erarbeiten - man darf gespannt sein.

Verehrte Leserinnen und Leser, sie haben gesehen, es ist wieder sehr viel geschehen in unserer Samtgemeinde Hadeln. Nächstes Jahr sind wir dann Land Hadeln, gemeinsam mit Ihlienworth, Odisheim, Steinau und Wanna. Rat und Verwaltung werden versuchen, gemeinsam mit Ihnen zu gestalten, für das Heute Lebensqualität zu schaffen und für das Morgen unsere Strukturen zukunftsfähig auszubauen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Ohne die Unterstützung und Hilfestellungen unserer örtlichen Vereine und unserer ehrenamtlich Tätigen wäre das Wirken von Rat und Verwaltung längst nicht so wirkungsvoll und ergebnisreich.

Ich wünsche allen unseren Bürgerinnen und Bürgern, auch jenen, die gegenwärtig nicht so gute Lebensphasen erfahren müssen, ein frohes Weihnachtsfest, einen schönen Jahreswechsel und ein gutes neues Jahr 2011, frei nach einem Zitat des Dichters Eduard Möricke: "Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut."

Ihre Stimme wird übermittelt

Cuxhaven-Marathon 2012

Fußball: Impressionen vom 24. Masters-Cup

Herbstmarkt 2011 der Freien Waldorfschule Cuxhaven

12. KSK Küstenmarathon zum Weltkindertag

Otterndorfer Altstadtfest 2011

Diesen Artikel mit drei Klicks bewerten

Sie können entweder einem Wort drei Stimmen geben oder Ihre drei Stimmen auf verschiedene Wörter verteilen.

  1. Artikel bewerten
  2. Ergebnis ansehen



Schreiben Sie einen Kommentar




CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*

* obligatorisches Feld