Übers Watt nach Scharhörn
NEUHAUS. Der Cuxhavener Kurt Eisermann entführt sein Publikum gerne in die Einsamkeit der Wattinsel Scharhörn. Dabei zeigt sich, dass man in dieser Weite in gar keiner Weise alleine ist, sondern von einer Vielzahl und Vielfalt von Wattpflanzen und -tieren begleitet wird oder man kann sie von weitem im Naturschutzgebiet beobachten. Im Rahmen der Kunstausstellung der Neuhäuser Karl Otto Matthaei Gesellschaft in Neuhaus an der Oste hält der ehemalige Cuxhavener Lehrer am Sonntag, 1. August, um 15 Uhr im Kornspeicher (am Schleusenplatz) einen Vortrag, der einen künstlerisch-fotografischen Beitrag zur Ausstellung "Die Kunst und das Wattenmeer" leistet und die Impressionen gleichzeitig durch viele Informationen über das Leben im Watt ergänzt.
Der Verein bittet um eine Spende in Höhe von vier Euro pro Teilnehmer. Insgesamt 25 Gegenwartskünstler nehmen an der Ausstellung im Kornspeicher teil, während im nahen Schleusenhaus acht Künstler der klassischen Moderne, unter ihnen bekannte Duhner Maler wie Carl Langhein und Karl Otto Matthaei, aber auch ost- und nordfriesische Maler die Entdeckung des Watts um 1900 belegen - bevor die Touristen kamen und gut einhundert Jahre, bevor das Wattenmeer Weltnaturerbe wurde. Die große Naturnähe der Künstler war es, die ihre Liebe zu der einfachen Meerlandschaft wachsen lies. In ihr treffen sich heute Fotografen und Künstler.
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