Maritime Kräfte stärker konzentrieren

tas. - Aufbruchstimmung wollen der Nautische Verein und die Gewerkschaft ÖTV verbreiten. In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung hatten sie deshalb gestern zu einer groß angelegten Regionalkonferenz unter dem Titel "Maritimes Forum Niederelbe" eingeladen.Eine Veranstaltung, die sich nach dem Wunsch der Initiatoren als Diskussionsforum und Sprachrohr für die Entwicklung der maritimen Wirtschaft der Region etablieren soll. Mit rund 150 Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung der gesamten Region und interessanten Arbeitsgruppenergebnissen war das erste Treffen ein vielversprechender Auftakt.Politischer "Stargast" war der neue parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Kurt Bodewig. Nach Aussage Bodewigs habe sich die Bundesregierung fest vorgenommen, die Rahmenbedingungen für die Seeschifffahrt in Deutschland grundlegend zu verbessern und die Wasserstraßen als Verkehrsweg weiter zu stärken. In der aktuellen Politik schlage sich dies unter anderem in einem maritimen Beschäftigungsbündnis nieder.Für den 13. Juni ist darüber hinaus in Emden eine Konferenz anberaumt, bei der unter Federführung von Bundeskanzler Schröder die Chancen der maritimen Wirtschaft in Deutschland ausgelotet und die gemeinsamen Ziele für eine künftige deutsche Schifffahrtspolitik definiert werden sollen. Gestern in Cuxhaven ging es um die aktuelle Entwicklung der Weltschifffahrt, der Häfen und Infrastruktur und des maritimen Tourismus. Bedeutung und Chancen für die Region wurden jeweils in Arbeitsgruppen erörtert und die Ergebnisse später im Plenum vorgestellt.
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