Oberndorf und Wingst in den Startlöchern
WINGST. Etwas Gutes für die Region tun, so der einhellige Tenor der ersten gemeinsamen Sitzung der Teams aus Oberndorf und Wingst für den vom TV-Sender Pro 7 initiierten "Crazy Competition"-Wettbewerb am Montag in der Wingst.
Trotz verschiedentlich geäußerter warnenden Hinweise und Skepsis setzen beide Gemeinden auf die Unterstützung durch Vereine und die Bevölkerung.
Nach kurzer Begrüßung durch die Teamleiterin der Wingst, stellvertretende Bürgermeisterin Petra von Holten, trug Annika Kuhnke von der Samtgemeinde Am Dobrock neue Informationen vor, die sich aus Telefonaten und Abstimmungsgesprächen mit dem Produktionsteam ergeben haben.
Das TV-Team reist demnach am Montag, 31. August, an. Am Dienstag sollen um 9 Uhr die Wettbewerbe in Oberndorf bekanntgegeben werden, das Gleiche wird sich um 11.30 Uhr im Schwimmbad in der Wingst vollziehen.
Teamleiterin Petra von Holten und Detlef Horeis, Bürgermeister Oberndorfs, hoffen schon für diese Auftaktveranstaltungen auf große Resonanz aus der Bevölkerung. Für die Disziplinen wird es drei Austragungsorte geben, einer davon ist der Ostesee in Neuhaus, auf dem der Action-Wettbewerb ausgetragen wird. Die Spieler dieses Wettbewerbs sollten sportlich und nicht wasserscheu sein.
Beim Fun-Wettbewerb soll es im weitesten Sinne um landwirtschaftliche Geräte gehen, die Spieler dieser Disziplin sollten entsprechend technisch versiert sein. Für den Cooking-Wettbewerb liegen noch keine Informationen vor, sollen aber demnächst folgen, wenn das Produktionsteam von "Redseven Entertainment" telefonische Interviews mit den Spielern führt.
Alle Wettbewerbe werden bei ihrer Vorbereitung passiv von Kamerateams betreut, die sich aber nicht in die Vorbereitungen einmischen werden. Die genauen Austragungszeiten der Wettbewerbe stehen zurzeit noch nicht fest. Für Interviews während der Dreharbeiten soll immer wieder auf dieselben Personen zurückgegriffen werden, sodass die meisten Teilnehmer wohl davon ausgehen können, nicht befragt zu werden. Trotzdem sollten alle Spieler in den Disziplinen aktiv mitziehen und keine Scheu vor der Kamera haben.
Auf konkrete Nachfrage wurde Annika Kuhnke zugesichert, dass bei diesem neuen Sendeformat der Unterhaltungswert im Vordergrund stehe und keine Dorfdeppen bloßgestellt oder Feindschaften geschürt werden sollen.
Beide Gemeinden sicherten sich gegenseitig zu, fair miteinander umzugehen. Auch für die Siegprämie soll ein gemeinsamer sozialer Zweck in der Region gefunden werden.
Optimistisch stimmten die Hadler neue Informationen über das "Eifelduell" zwischen den Orten Glees und Wassennach. Bei der ersten Disziplin mussten drei Männer eine Frau tragen. Als Cooking-Aufgabe sollte ein möglichst großes Lebkuchenhaus gebaut werden und der Fun-Wettbewerb war ein originelles Mülltonnenrennen.
Bereits kommenden Sonntag wird ein Technik-Team des Senders anreisen, um die geplanten Austragungsorte zu begutachten und Maßnahmen abzustimmen. Beide Teams hoffen, dass zu ihren Besprechungen neue Informationen vorliegen, die eine weitere genaue Planung zulassen.
Für alle Austragungsorte sollen parallel Festmeilen organisiert werden, die nach Möglichkeit aus Vereinen beider Gemeinden unterstützt werden sollten. Dabei wollen beide Gemeinden eng zusammenarbeiten, die Organisation übernehmen Hans-Heinrich Katt, Telefon (04772) 208 und Ralf Drossner, Telefon (04778) 811064.
Vereine, die Zeit und Interesse haben, dabei zu unterstützen, können sich schon jetzt mit beiden Organisatoren in Verbindung setzen. Beide Teams können ebenfalls noch Unterstützung bei den Spielerteams gebrauchen. Wer Zeit und Lust hat, einzusteigen, kann sich bei Petra von Holten, Telefon (04778) 7396 oder bei Detlef Horeis (04772) 861060 melden.
Das nächste Treffen des Wingster Teams findet am kommenden Montag um 18.15 Uhr im Forsthaus Dobrock statt, das Oberndorfer Team trifft sich am Montag um 19 Uhr in der Molkerei Hasenfleet.
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Dörferduell beim Crazy Competition
wir haben in Wattenbek gerade das Dörferduell hinter uns und ich kann nur sagen: Freut euch darauf!!!
Es hat wirklich viel Spaß gemacht zu sehen, was für eine Welle der Begeisterung auf die beiden Dörfer "überschwabbte".
Auch bei uns gab es Skeptiker, aber nachdem die Aufgaben
bekannt waren und sich die Menschen mit Energie und Freude den Kopf zerbrachen, wie man nun das schwerste Schnitzel herstellen kann (war übrigens sehr lecker) oder aber ein Segelauto baut, spätestens da wurde klar: Hier geht es um viel mehr...
Beide Dörfer hatten das Erlebnis, das sich Menschen auf den Weg in die Werkstätten machten, nur um mal zu schauen. Jeden Abend wurden es mehr Leute, Ideen entwickelt, geklönt , schon mal gefeiert . Die Begeisterung war nach der ersten Aufgabe nicht zu bremsen. Die Fangemeinden der Dörfer wurden größer, genau wie die Anfeuerungsrufe für die Teams. Von Wimpeln, Plakaten bishin zu eigens komponierten Dörferhymnen gab es kein halten mehr. Die Sportaufgabe war eine große Herausforderung an unsere Jugendlichen, die ich mit ihnen versucht habe in mehreren Trainingseinheiten zu bewältigen.
Unser Fazit für diese Sendung und ich spreche da für beide Dörfer: Das hat der Dorfgemeinschaft gut getan, man hat neue Menschen kennengelernt oder aber Feindschaften begraben.
Übrigens verfeindet sind Wattenbek und Brügge immer noch nicht. Eine tolle Abschlußparty auf einer Landesstraße wurde gemeinsam bis zum Morgen gefeiert und das Siegergeld geteilt.
Wir haben übrigens geplant uns das Dörferduell bei euch anzusehen. Wer immer noch nicht überzeugt ist, der schaut sich einfach mal unsere Internetseite an: www.wattenbek.de
Wir wünschen euch viel Spaß
Manu und Sönke


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