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23. Juli 2012

Deichbrand-Festival Mit Sonnenbrand auf die Heimreise

WANHÖDEN. Vergessen sind der Starkregen und die Sturmböen vom Donnerstag und Freitag: Als Headliner Clueso am späten Sonntagabend seinen Hit „Chicago“ auf der Hauptbühne spielt, kreisen Feuerzeuge langsam im Takt durch die Luft. Ein harmonischer Abschluss für ein turbulentes Deichbrand-Wochenende.

Das Wetter des Festival-Sonntags erinnerte die 27 000 Besucher endlich an ein richtiges Sommer-Open-Air. Die Gummistiefel und Regenjacken blieben im Zelt – statt einer Erkältung drohte am Abschlusstag eher ein Sonnenbrand. Dem zwischenzeitlich stark verschlammten Gelände taten die hohen Temperaturen und der ausbleibende Regen sichtlich gut.

Schon ab dem frühen Nachmittag wurde auf den Bühnen gerockt. „Russkaja“ und „Skindred“ sorgten für mächtig Stimmung, gefolgt von den heftigen Rockklängen der Gruppen „Ignite“ und „Eisbrecher“. Der Auftritt von „Jupiter Jones“ fand ein überraschend schnelles Ende: Der gesundheitlich angeschlagene Frontmann Nicholas Müller begann trotz Fiebers die Show, musste diese jedoch noch wenigen Songs abbrechen. Bevor Headliner Clueso das Bühnen Line-Up mit seiner Band beendete, heizten „Within Temptation“ und „The Subways“ der Menge ein.

Die Aftershow-Party verlegten die meisten Deichbrand-Besucher ins Festzelt, wo die „Monsters of Liedermaching“ eine sehr unterhaltsame Show boten. Für zahlreiche Festivalgänger endete das Wochenende aber bereits nach dem Auftritt Cluesos – nach vier intensiven Deichbrand-Tagen traten sie noch in der Nacht die Heimreise an.

Von Joël Grandke

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Leserkommentare

Karsten Hamprecht,24. Juli 2012, 18:04 Uhr

teuer aber doch gut!

Es ist doch eine sehr subjektive Sicht das Festival so nieder zu schreiben (@Vorschreiberle C.Brandt)- gut, es hat hier und da gehakt, aber wer sich selber organisieren kann (und das konnten offensichtlich einige Festivalbesucher nicht wirklich gut), der brauch' sich nicht hinterher hinstellen und heulen und nach Mama rufen!
Uns hat es trotz der Umstände (schlechte Info, mittelmäßiger Sound und zickige Security) mächtig Spaß gemacht; der Sonnenbrand hält noch an und gönnen wir den Veranstaltern doch ewas Lehrzeit - vlt sollte das Deichbrand nun nicht mehr wachsen und erst mal strammer organisiert werden. Es ist ja auch wirklich nicht einfach 25000 Leute unter einen Hut zu bringen, wenn man es in der Größenordung noch nicht gemacht hat. Immerhin war das "greencamp" sauber, es hat nicht nach Ziegenstall gestunken (wie auf dem Weg durch die Chaotengasse) und die Duschen & Klo's waren immer frei und stets sauber gehalten - so gehts auch!
Das wird schon...
Christian Brandt,23. Juli 2012, 18:09 Uhr

Warum so einseitig?

Warum werden immer die diversen Organisationsmängel verschwiegen? Warum wird nicht über frustrierte und früh abgereiste Konzertgänger geschrieben? Warum kritisiert keiner ( mit Recht ) auch in diesem Medium die Veranstalter, die ihr Festival wieder nicht im Griff hatten ? Warum wird eine Sache gut geschrieben, die zum Großteil einfach nur mies organisiert und Geldabzocke war und damit hat das Wetter absolut nichts zu tun
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