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18. Februar 2010

Groden: Wasser läuft ab

CUXHAVEN. Am Donnerstagmorgen gegen 1.40 Uhr ist im Grodener Spülfeld ein Deich gebrochen. Die Folge: Wasser aus dem Spülfeld überflutete die Gräben und ergoss sich in die Wettern, die ebenfalls bald über die Ufer trat. Just zu diesem Zeitpunkt herrschte Hochwasser auf der Elbe, weshalb das Wasser nicht von allein abfließen konnte. Als es später hätte in die Elbe fließen können, war das Hubtor im Grodener Siel noch geschlossen. Es ließ sich durch den Wasserdruck nicht ohne weiteres öffnen. Das gelang erst gegen 8.15 Uhr mit Hydraulik-Zügen. Danach entspannte sich die Lage. Zur Zeit läuft das Wasser aus der Wettern im Sturzbach aus dem Grodener Siel (8.30 Uhr). Zu spät für einige Anlieger der Ellhörnstraße in Groden. Bei ihnen überflutete das Wasser Keller, Garagen und Anbauten. Der Schaden ist nicht unerheblich. Die Grodener Feuerwehr setzt hier seit 7. 30 Uhr Pumpen ein. Zahlreiche Freiwillige sind aktuell im Einsatz. Weitere Informationen folgen.

Von Thomas Sassen

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Leserkommentare

Sven Bertram,18. Februar 2010, 23:28 Uhr

Land unter

In Otterndorf bewegt sich der Deich bei jeder kleinen Sturmflut und hier wird wegen einem Unfall so ein Wirbel gemacht.Für die Betroffenen sehr ärgerlich aber die grosse Flut kommt noch--nach der Elbvertiefung.
Kann auch mit Namen als Leserbrief veröffentlicht werden
Gerd Amann,18. Februar 2010, 12:57 Uhr

Überschwemmung in Groden

Als Anwohner der betroffenen Straße können wir ja künftig wohl nur hoffen, daß derartige Schlampereien nicht häufiger passieren. Wie reden die verantwortlichen Stellen sich denn
hier heraus?
Harald Wewerka,18. Februar 2010, 11:54 Uhr

Flut in Groden

Nach Ihren Informationen brach der Deich im Spülfeld. Als ich heute morgen um 6.30 feststellen musste, dass bei uns im Wetternweg die Wettern über die Ufer trat, habe ich die Feuerwehr angerufen. Dort war der Sachverhalt noch nicht bekannt. Auch bei der Polizei wusste niemand etwas davon. Die Feuerwehr rief freundlicherweise später an, und informierte uns über die Ursache. Wie kann es angehen, dass die verantwortlichen Stellen über einen Gefährdung der Bevölkerung erst so spät Kenntnis erlangen? Wollte die verantwortliche Firma, die die Spülarbeiten durchführt die Information der Öffentlichkeit vorenthalten? Vielleicht hätten sich die Schäden in der Ellhörnstraße noch minimieren lassen? Erst gegen 7.30 kam die Feuerwehr durch den Wetternwe, um die Anwohner zu informieren. Ältere Anwohner besonders, aber auch wir waren in Angst und Schrecken, da das Wasser bis dahin immer weiter anstieg. Wenn ich mir vorstelle, dass irgendwann nach der Elbverteifung der Deich bricht und keiner weiß davon, dann i können wir uns nicht nur von unserem Haus sondern möglicherweise auch von Leib und Leben verabschieden. Ich erwarte eine Antwort auf die Frage warum so viel Zeit bis zum Krisenmanagement vergangen ist.
P.S. Kann auch mit Namen als Leserbrief veröffentlicht werden
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