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9. September 2010

Gewaltorgie mitten in Otterndorf

OTTERNDORF. Sie empfingen ihn mit Schlägen, Tritten, Messerstichen und knüppelten gnadenlos auf ihn ein: Ein 34-Jähriger ist bei einem brutalen Überfall in Otterndorf schwer verletzt worden. Die mutmaßlichen Täter: die vier Brüder seiner (Noch-)Ehefrau.

Der Vorfall ereignete sich bereits am 31. August, wurde jedoch von der Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen erst in dieser Woche auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt.

Bei dem Tatort handelt es sich um den sogenannten Sheringham-Kreisel an der Schillerstraße. Dort hatte sich der 34-Jährige mit seiner Frau, von der er getrennt lebt, sowie mit seinen Kindern verabredet. Die Kinder wollte er dort - wie bereits mehrfach geschehen - für eine gemeinsame Unternehmung abholen.

Doch als der Mann gegen 17.45 Uhr am Sheringham-Kreisel eintraf, erwarteten ihn nicht seine Kinder, sondern seine vier Schwäger im Alter von 18 bis 25 Jahren. Nach Angaben der Polizei überwältigten sie den Otterndorfer und verprügelten ihn.

Einer der Angreifer stach mit einem Messer auf den Rücken und den Oberschenkel des Opfers ein, das zu Boden fiel. Dort wurde der wehrlose Mann mit Fußtritten traktiert und mit einem Knüppel geschlagen. Einer der Männer hatte zudem eine Axt dabei, die jedoch nicht zum Einsatz kam.

Ein Anwohner bemerkte das Geschrei auf der Straße, öffnete das Fenster und rief den Männern zu, die Gewaltorgie zu beenden. Als er sah, dass die Angreifer darauf nicht reagierten, alarmierte er die Leitstelle bzw. die Polizei. Zwischenzeitlich war dort bereits ein weiterer Notruf eines Augenzeugen eingegangen.

Schließlich flüchteten die Täter aber doch, ließen ihr schwer verletztes Opfer zurück und entwendeten drei Handys, die der 34-Jährige bei sich trug.

Der Mann wurde von Rettungskräften am Tatort versorgt und dann in ein Krankenhaus transportiert, wo er mehrere Tage lang behandelt werden musste.

Die Ermittlungen der Polizei ergaben schnell, dass es sich um eine Tat handelt, die mit familiären Streitigkeiten in Verbindung steht.

Ursprünglich sollten Wohnungen der Tatverdächtigen durchsucht werden, um die Handys sicherzustellen, die dem 34-Jährigen abgenommen worden waren. Doch dazu kam es nicht, denn die Ehefrau lieferte zwischenzeitlich die Mobiltelefone bei der Polizei ab.

Nach Informationen unserer Zeitung sind zumindest zwei Männer, die für den brutalen Überfall auf den 34-Jährigen verantwortlich gemacht werden, bereits mehrfach durch Straftaten in Erscheinung getreten.

Die Männer erwartet jetzt eine Gerichtsverhandlung, in der sie sich wegen gefährlicher Körperverletzung und Diebstahl verantworten müssen.

Von Egbert Schröder

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Leserkommentare

Z,30. September 2010, 02:15 Uhr

Gewaltorgie mitten in Otterndorf

Wenn man keine ahnunghat worum es geht sollte man auch nicht so ´ne großen töne spucken!!!

Die Tat war nicht grad die beste die man ans tageslicht bringen konnte ABER habt ihr mal überlegt das nur die version des Opfers geschildert wurde? Ich kenne die "Täter" und ich weiß 100%ig dass das "Opfer" als erstes mit einem Messer zugestochen hat...
Ich möchte mal euch sehen wie ihr reagiert wenn man mit einem messer auf jemanden einsticht den ihr über alles liebt!!!

Wo war denn bitte die Axt? wieso sthet denn nicht in diesem artikel nicht das auch kampfhubschrauber im einsatz waren???

Es ist einfach nur lächerlich!!!
PL,10. September 2010, 14:05 Uhr

aber schon komisch.....

......das sich unsere Poltiker hier auf einmal nicht zu Wort melden und ihr Parteipallaber zum Besten geben.
icke wieder,10. September 2010, 11:53 Uhr

Gewaltorgie mitten in Otterndorf

Ich verstehe die Geheimniskrämerei ohnehin nicht, die Leute wurden erkannt, bestimmt auch mitgenommen. Verdunkelung oder so etwas bestand im Grunde auch nicht. In Otterndorf kennt jeder jeden. Hat sicher einen anderen Hintergrund. Wahrscheinlich soll sich die Dorfgemeinschaft nicht aufregen.
patrick, 9. September 2010, 18:20 Uhr

was für lutscher

starke leistung mit 4 leuten auf einen ihr seit voll die dullis luschen hoffentlich kriegt ihr auch mal welche auf die fresse.danke
zuschauer, 9. September 2010, 17:20 Uhr

Gewaltorgie

Falls es zur Verurteilung kommt, laufen min. drei von den vieren wieder frei rum. Ein schönes Leben noch.....
Aber wir (Wähler) wollen es ja nicht anders.
ist egal, 9. September 2010, 17:05 Uhr

Gewaltorgie

Da hat es der zuständige Richter ja wieder leicht, der oder die Täter sind ja schon bekannt, und so kann man sie ja wieder gleich nach Hause schicken, denn sie werden ja eine Adresse haben. Wie ich ja schon so oft gelesen habe, geht dann ja wohl keine Gefahr mehr von den Tätern aus. Bin auf das Urteil wahnsinnig gespannt.
Brakelmann, 9. September 2010, 15:24 Uhr

Nationalität

Ist etwas über die Nationalität der Täter bekannt und weshalb steht davon nichts im Bericht??
PL, 9. September 2010, 14:51 Uhr

unser höchstes Gut

Mögen die Herrschaften doch unser höchstes Gut in Anspruch nehmen und von dem Recht Gebrauch machen aus diesem Land ausreisen zu dürfen!!!!

aber vorher bitte noch die Einsatzkosten für die Polizei sowie die Krankenhauskosten bezahlen!!
Loboe, 9. September 2010, 14:37 Uhr

Gewaltorgie in Ott

Demnächst sollen diese Leute ja integriert werden, vielleicht mit einer Stelle im öffentlichen Dienst???
Weser 1, 9. September 2010, 12:20 Uhr

Gewaltorgie mitten in Otterndorf

4 Schwäger....3 Handys am Mann. Aber es bleibt in der Familie...
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