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30. Juli 2012

Abschied von Reni Kruckemeyer-Zettel "Du warst ein Segen für uns!"

ALTENWALDE. Es flossen viele Tränen: Nach gut fünf Jahren hat die Kreuzkirchen-Gemeinde Pastorin Reni Kruckemeyer-Zettel mit einem besonderen Gottesdienst verabschiedet. Die Theologin, die mit ihrer besonderen Art über viele Jahre das Gemeindeleben geprägt hat, wechselt auf eine Pfarrstelle im Großraum Hannover.

Dass die beliebte und erfolgreiche Pastorin nicht in Altenwalde bleiben konnte, hängt mit der Personalplanung im Kirchenkreis Cuxhaven zusammen. Auch eine weitere Verlängerung ihrer Dienstzeit in der Kreuzkirche bis zu dem (derzeit nicht absehbaren) Zeitpunkt, an dem der erkrankte Pastor Joachim Wolff seinen Dienst wieder antreten kann, war nicht möglich, sodass der größten Cuxhavener Kirchengemeinde nun eine undefinierte Zeit der Vakanz bevorsteht.

Trauer und Dankbarkeit

Der Abschiedsgottesdienst war einerseits von großer Traurigkeit, vor allem aber von großer Dankbarkeit für das Wirken von Reni Kruckemeyer-Zettel in der Kreuzkirchengemeinde geprägt.

Die scheidende Pastorin stellte ihre Abschiedspredigt unter das Wort „Ihr sollt ein Segen sein“. Es sei sehr schwer mit Worten zu beschreiben, was Segen bedeutet, „man muss spüren, was es heißt, gesegnet zu sein“. In Altenwalde habe sie erlebt, was gelebter Glaube ist, ein gelebter Glaube, der Schönes ermöglicht und auch schwere Momente ertragbar macht“.

Reni Kruckemeyer-Zettel erinnerte an vieles, was sich in den letzten gut fünf Jahren ereignet hat, an viele erinnernswerte Erfolge und Aktionen von Tauffest und Stiftungsgründung über die nachhaltige Umstrukturierung der Jugendarbeit bis hin zum Krippenbau und „Public Viewing“ beim WM und EM. An vielem war sie im kreativen Doppelpass mit Pastor Joachim Wolff beteiligt, viele überraschende Ideen wurden durch ihre strukturierte Planung und Vorbereitung erst durchführ- und nachvollziehbar.

Verdienste gewürdigt

Dies alles sei erst möglich gewesen, weil es in einer aktiven, engagierten Gemeinde passierte, sagte Reni Kruckemeyer-Zettel dankbar: „Ich durfte konkret erfahren, was es heißt 'Ich will Dich segnen und Du sollst ein Segen sein'!“

 Im Gottesdienst und beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus würdigten Achim Wolff für den Kirchenvorstand und Vertreter vieler Gemeindegruppen sowie Bürgermeister Uwe Santjer für Stadt und Ortsrat das Wirken von Reni Kruckemeyer-Zettel und wünschten dem Ehepaar Gottes Segen für die Zukunft.

TERS 

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Nach dem Gottesdienst am Sonntag nahm Reni Kruckemeyer-Zettel Blumen und gute Wünsche zum Abschied entgegen. Fotos: Winters
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