Die Festhalle bebte beim Crazy Noise
HEMMOOR. Sie hatten die Menge im Griff: Als die Hamburger Jungs von "Say Okay" auf der Bühne der Hemmoorer Festhalle standen, riss es das Publikum mit. Neben kleinen Choreografien mit ihren Fans nahm sich die Band noch die Zeit für ein besonderes Erinnerungsfoto. "Macht mal Lärm und reißt die Hände hoch - unsere Leute in Hamburg sollen sehen, wie ihr rocken könnt", forderte der Frontmann das Crazy-Noise-Publikum auf - und wurde nicht enttäuscht.
Rund 400 Rock-Fans fanden am vergangenen Sonnabend den Weg in die Hemmoorer Festhalle. Das Indoorfestival Crazy Noise bot auch in diesem Jahr wieder hochkarätige Bands, die der Menge ordentlich einheizten. Diese zeigte sich ausgelassen. In friedlicher Stimmung stand das gemeinsame Feiern zu den rockigen Klängen im Vordergrund.
Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt als die Hamburger Band "Say Okay" auf der Bühne stand. Sie hatte eingängige Songs im Gepäck, band bei zahlreichen Aktionen das Publikum mit ein und bewies auch bei der Auswahl einiger Cover-Songs ein gutes Händchen. Bei dem Hit "I gotta feeling" sprang die Menge; bei ruhigeren Titel - begleitet mit der Akustikgitarre - ruderten die Fans mit Feuerzeugen, Handys und Wunderkerzen durch die Luft.
Bereits im Vorfeld heizten die Lokalmatadoren "Mango Dip" aus Stade, das dänische Trio "Broadway Killers" sowie die Hamburger Jungs von "Herrenmagazin" der Menge ein. "Mango Dip" rockte die Hemmoorer Festhalle schon bei der vergangenen "Local Heroes"-Veranstaltung und überzeugte auch diesmal als erster Act. Den Abschluss der Veranstaltung boten die "Kafkas".
Für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten die zahlreichen Helfer des Culturkreises Hemmoor - ob an der Bar, hinter der Bühne oder an der Technik.
Zurückblickend waren sich die meisten Besucher einig: "Say Okay" war der Höhepunkt des Abends. "Wir sind zum zweiten Mal beim Crazy Noise ", sagten die Hemmoorer Yannick und Leon Kulessa (beide 17) sowie ihr Kumpel Tobias Teske (16). "Die Hamburger Jungs haben definitiv am meisten Party gemacht."
Von Joël Grandke
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Die Band "Say Okay" nahm sich die Zeit, um mit der jubelnden Masse ein kleines Erinnerungsfoto zu schießen. "Wir wollen unseren Leuten in Hamburg zeigen, wie Hemmoor abrocken kann", so der Frontmann.
Fotos: Grandke

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