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25. April 2012

Kindergarten zieht um Bald ist das Piratennest verlassen

Vor 40 Jahren wurde die DRK-Kindertagesstätte Piratennest in Altenwalde errichtet - damals hochmodern in Fertigbauweise. Diese genügt heute nicht mehr den Energiespar-Anforderungen. Bei herrlichem Wetter feierten Eltern, Kinder, Mitarbeiter und Nachbarn vor dem Umzug Abschied. Fotos: Reese-Winne
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ALTENWALDE. In anderen Städten wehren sich die Anwohner mit Händen und Füßen gegen einen Kindergarten in ihrer Nachbarschaft; in Altenwalde hingegen saßen am Freitag die Nachbarn zusammen und sinnierten: „Ich werde den Kindergarten vermissen....“

Viele Erinnerungen wurden bei dem Abschiedsfest am Freitag im Kornblumenweg ausgetauscht.  Im Jahr 1972 war der Kindergarten damals auf der grünen Wiese errichtet worden. In den Anfangsjahren war die Einrichtung ganztags geöffnet und hatte eine eigene Küche. 1978 kam Johanna Fischer an die Kita und übernahm 1980 die kommissarische und ein Jahr später die reguläre Leitung. Viele Veränderungen fielen in diese Zeit: Integration behinderter Kinder (schon lange, bevor diese in Cuxhaven zum Regelfall wurde), Wechsel von altersgleichen zu altersgemischten Gruppen, verschiedenste Öffnungszeiten, Qualitätsmanagement, Brückenjahr (Verbindung zur Schule). Im Jahr 2003 wurde der Piratenchor als Botschafter der Kita gegründet. Natürlich durfte ein Konzert bei dem Abschiedsfest nicht fehlen. Gekrönt wurde dies nur noch durch den Überraschungsbesuch des Clowns Rudolfo.

Schon in dieser Woche werden die ersten Umzugskartons in die neue Kita Franzenburg gebracht, die am 2. Juni im Beisein des niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister und des Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Dr. Rolf Seiters eröffnet werden soll. Der Ersatzbau war wegen der bis ins Unermessliche gestiegenen Heizkosten dringend nötig gewesen. Gleiches galt für die DRK-Kita Kiefernhorst in der Altenwalder Kaserne.

Die Kinder beider Einrichtungen werden künftig zusammen mit jenen der Schulkindbetreuung „Affenbande“, die bisher in der Franzenburger Schule untergebracht ist, in den imposanten Neubau neben der Franzenburger Schule einziehen. Nur die kommenden Schulkinder des Piratennestes werden in den letzten Wochen bis zu den Sommerferien in ihrem angestammten Kindergarten bleiben, da die Gruppen des Neubaus mit all den Neuzugängen voll sind.

Von Maren Reese-Winne

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Leserkommentare

Sonja Hesse,27. April 2012, 17:30 Uhr

50+100 = 137???????

Da hat der DRK sich meiner Meinung nach eine Milchmädchenrechnung vom Feinsten geleistet. Wie kann ein Neubau, der 2 Einrichtungen mit insgesamt 150 Plätzen ersetzen soll nur noch 137 Plätze haben?
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