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11. August 2012

Alter Fischereihafen Ab September ohne Zaun?

CUXHAVEN. Wenn es nach David McAllister (CDU) geht, sind die TZage des Bauzauns im Fischereihafen gezählt.

Der ist inzwischen zu einem Politikum geworden, was sogar den Niedersächsische Ministerpräsident beschäftigt. McAllister empfahl NPorts Geschäftsführer Hans-Joachim Uhlendorf am Freitag, einen Weg zu finden, damit die immer wieder kritisierte Absperrung möglichst schnell verschwindet.

Einen Termin dafür mochte der verantwortliche Hafendienstleister aus Oldenburg noch nicht mitteilen. Frühestens Ende August/Anfang September sei mit den Ergebnissen der laufenden Untersuchungen zur Feststellung des baulichen Zustands der Kaianlage und zur Tragfähigkeit des Untergrunds zu rechnen. Erst nach Abschluss der Prüfstatik könne eine verbindliche Aussage gemacht werden, ob und wann der Zaun nicht mehr benötigt werde, sagte Uhlendorf am Rande des Besuchs von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz.

Um gesicherte Aussagen zur Standsicherheit des Nordseekais auf der westlichen Seite des Alten Fischereihafens machen zu können, hat NPorts die Betonwand und die dahinterliegenden Betonpfähle ebenso untersuchen lassen wie die Betonplatte, auf der die Kaikante ruht. Derzeit laufen weitere Sondierungen, diesmal im Untergrund. Dazu ist das Pflaster entlang der Kaikante auf einer Länge von gut 30 und einer Breite von sieben Metern aufgenommen und an einer Stelle tief in den Boden gegraben worden.

Unabhängig vom Prüfergebnis bereitet NPorts die Ausschreibung für den Kauf einer Pontonanlage mit rund zehn Liegeplätzen vor. Die Anlage soll in einem gewissen Abstand vor die Kaimauer gerammt werden. Die Krabbenkutter würden dann wieder rechtmäßige Liegeplätze erhalten, die auch im notwendigen Maß ausgebaggert werden könnten, was schon seit rund einem Jahr nicht mehr geschieht. Infolgedessen kann das Polizeiboot seinen Anleger bei Niedrigwasser nicht mehr anlaufen und verlassen. Dem Wunsch, den Liegeplatz zu baggern, ist NPorts bislang nicht nachgekommen.

Thomas Sassen

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Hier geht NPorts der Frage der Standfestigkeit des Nordseekais buchstäblich auf den Grund. Das Ergebnis soll frühestens Anfang September feststehen. Foto: Sassen
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Leserkommentare

cäfergirl,12. August 2012, 00:39 Uhr

ab September ohne Zaun?

Mein Dank geht wieder an Thomas Sassen, der mit seinen Berichten zum Thema AFH nicht locker lässt und somit immer wieder dieses inzwischen doch sehr leidige Thema in den Köpfen der Bevölkerung verankert.

Ich kann es wirklich nicht mehr lesen oder hören, dass NPorts immer wieder neue Ausreden benutzt, um den Zaun nicht abbauen zu müssen.
Erst sollte der Schandzaun Ostern, dann nach Pfingsten und zuletzt im August abgebaut werden. Nun wird das Ganze schon wieder verzögert und nicht nur ich frage mich, was NPorts für ein Spielchen treibt.
Wie Herr Jaeger schon mal in einem Kommentar zu diesem Thema sinngemäß schrieb: "
Was soll ich noch schreiben? Jeder Kommentar zu diesem Thema erübrigt sich hier..."
Es geht mir inzwischen genau so.....leider !! Aber noch kann ich es nicht ganz sein lassen.......
JanCux,11. August 2012, 19:40 Uhr

...anfang September ?!

So lansam habe ich den Verdacht das bei NPorts die gleichen Personen tätig sind wie beim JadeWeserPort und beim Berliner Flughafen "Willy Brandt"
Es gab mal eine Zeit,da hat uns die Welt um "Made in Germany" beneidet.
Jetzt höre ich nur noch schallendes Gelächter.

...aber da haben wir in Cux ja noch so einige "Baustellen",worüber nicht nur Einheimische das große Kopfschütteln bekommen...
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